
Shiitake-Pilze (Lentinula edodes) werden seit etwa 2000 Jahren in Asien als wohlschmeckende Speisepilze verwendet. Der japanische Name Shiitake bedeutet Pilz (take) der am Pasania-Baum (shii) wächst und im Deutschen daher auch Pasaniapilz genannt wird. Er wächst auf verschiedenen Laubbäumen, vorzugsweise auf solchen mit hartem Holz. In den Wäldern Chinas und Japans kommt er wildwachsend vor. Nach dem Champignon ist der Shiitake der meistangebaute Speisepilz überhaupt.
Der Shiitake enthält eine außerordentlich komplexe Vielzahl an Biovitalstoffen. Neben den essentiellen Vitaminen der B-Gruppe enthält der Shiitake auch Ergosterol (Provitamin D). Bereits der Verzehr von 4 bis 5 Shiitake-Pilzen reicht aus, um den täglichen Bedarf eines Erwachsenen an Vitamin D2 zu decken. Shiitake enthält außerdem die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Phosphor sowie Eisen und Zink. 7 von 8 für den Menschen essenziellen Aminosäuren zählen auch zu seinen Inhaltsstoffen sowie das wichtige Eritadenin und das Lentinan. Der Shiitake wird also nicht umsonst auch als König der Pilze bezeichnet.

